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  • Nord-Cast Detlef Arlt

Immer suutsche am Wasser lang - die Entdeckung der Langsamkeit an der Nord- und Ostseeküste.

Aktualisiert: 5. Nov. 2020



Das beste Rezept gegen Alltagsstress und Berufshektik ist eine Wohnmobiltour durch Schleswig-Holstein, dem mit Abstand entspanntesten Bundesland unserer Republik. „Immer suutsche“ ist das Motto der Einheimischen. Das bedeutet in etwa „immer mit der Ruhe“ oder „Ganz entspannt“. Deshalb habe ich meine gestresste Tochter und ihren Mann in einen Carado T348 eingeladen und bin immer am Wasser lang, einmal um das Land zwischen den Meeren gezuckelt.



Unser Schiff ist der Carado T348, ein teilintegriertes Raumwunder für bis zu vier Personen. Die Kinder schlafen vorn im Hubbett, ich nehme mir das Queensize im Heck – Vorhänge zu und jeder hat seine Privatsphäre. Start ist in Hamburg. Schwiegersohn ist Steuermann, Tochter ist Navigatorin und ich manage die Kombüse. Wir verstauen unsere Siebensachen in den vielen Schränken, der praktischen Heckgarage und los geht es über die Autobahn bis nach Heide. Dort nehmen wir den Kreisel Richtung Wesselburen zum Eidersperrwerk.


Diese unendliche Weite


„Was für ein gigantisches Bauwerk ist das denn?“, staunt mein Schwiegersohn. In der Tat: Das Eidersperrwerk ist mit seinen 200 Metern Länge und fünf Durchlässen eine riesige Sperre gegen die Wassermassen der Nordsee, die bis zu seinem Bau 1973 regelmäßig das Hinterland der Eider überfluteten. Auf dem Parkplatz frönen wir einem alten Ritual: Das erste Fischbrötchen von der Bude wird hier genossen. Dann geht es durch den Tunnel auf die Halbinsel Eiderstedt – und alles wird anders. Diese unendliche Weite, dieser riesige Himmel, das macht Eiderstedt einmalig. Knapp 20 Minuten fahren wir durch eine grüne Wiesenlandschaft, überall die charakteristischen Schafe, die ganz suutsche fressen. Eilig hat es niemand auf Eiderstedt. Dann erreichen wir unser Ziel: Camping SPO, einen großzügig angelegten Campingplatz, den Udo Jensen und Stefan Schmaler gerade übernommen haben. „Moin und herzlich willkommen“, begrüßen uns die beiden Ur-Nordfriesen.


Wir fahren an den Strand

„Kommt, lasst uns an den Strand gehen“, quengelt der Schwiegersohn. Der arme Niedersachse weiß es nicht besser: Selbstverständlich fahren wir mit dem Carado auf den Ordinger Strand. Eine Straße führt über den Deich direkt zu einem riesigen Strandparkplatz auf dem noch größeren Strand von St. Peter-Ording. 12 Kilometer lang und bis zu 2 Kilometer breit ist dieses schier unendliche, weiße Paradies auf Erden. Von Nord bis Süd gibt es fünf Strände – jeder mit seinem eigenen Charakter. Und: Mitten im Sand stehen Häuser auf bis zu sieben Meter hohen Stelzen.

Das sind die berühmten Pfahlbauten. Bei Sturmflut stehen sie oft genug mitten im Meer. Wir machen es uns in einem der vielen Strandkörbe bequem. An ihnen kann man sich orientieren, wenn man nicht weiß wo man ist: Während das Ostseemöbel durch seine weiche, runde Form besticht, überzeugt der Nordseestuhl eher durch sein kantiges, eckiges Äußeres. Dabei ist die runde Ostseeform eigentlich die Ursprüngliche, 1882 in Warnemünde erfunden. Heute stehen geschätzte 70 – bis 80.000 von ihnen an den Stränden.


Bierwerbung, Trubel und absolute Ruhe

Der nächste Tag gehört dem Sightseeing. Wir entdecken St. Peter-Ording mit seinen vier Ortsteilen an einem fantastischen Strand direkt im UNESCO Weltnaturerbe Nationalpark Wattenmeer. Apropos: Eine geführte Wattwanderung barfuß durch den Schlick ist ein Erlebnis. Bloß nicht allein ins Watt hinausgehen, das ist viel zu gefährlich!

Am Nachmittag möchte Schwiegersohn den Westerhever Leuchtturm aus der Bierwerbung besuchen – den wohl bekanntesten Leuchtturm Deutschlands. Von dort aus ist es nicht weit bis zum Naturhafen in Everschopsiel, ein Geheimtipp. Hier fahren wir mit unserem T348 direkt ans Wasser. Abends gibt es Omas berühmtes Womo-Labskaus, das nordfriesische Nationalgericht, campinggerecht zubereitet.


Hier das Rezept:

1kg mehlige Kartoffeln

1 Glas Rote Beete

1 Dose Corned Beef

1 Zwiebel

2 Gewürzgurken

2 Eier pro Person

1 Rollmops pro Person

1 Tl. mittelscharfen Senf

Öl/Salz/Pfeffer

Und so geht's: Zwiebel schälen, hacken und anbraten. Kartoffeln schälen und gar kochen. Abgießen, dabei das Wasser auffangen. Kartoffeln stampfen. Senf, gehackte Gurken und zerkleinertes Corned Beef dazugeben, unterrühren und mit Rote Beete-Flüssigkeit sowie dem Kartoffelwasser zu einem sämigen Brei rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Rote Beete, Spiegeleiern und Rollmöpsen anrichten.


Riders on the Storm nach Husum

Die Anfahrt ist denkbar einfach: Wir folgen der B202, die irgendwann zur B5 wird und sind in einer knappen Stunde am Ziel. „Wird das jetzt eine Litera-Tour?“, fragt der Schwiegersohn entsetzt, als ich ihm erzähle, dass Husum die Heimatstadt Theodor Storms ist:

Als die „graue Stadt am Meer“ hat der berühmteste Dichter des Nordens sie beschrieben. Aber von wegen literarische Tristesse - Husum ist eine äußerst bunte, lebendige und liebenswerte Stadt mit einer langen Geschichte, die sich wunderbar in einen Stadtbummel integrieren lässt – zum Beispiel das Schloss vor Husum, in einem wunderschönen Park gelegen. Hier erleben wir das Ambiente der Adeligen, inklusive einer gruseligen Arrestzelle im Keller.



Ein Höhepunkt für uns ist der Raum des Poppenspäler Museums mit seinen vielen fantastischen Marionetten. „Nun ist aber genug mit Geschichte“, findet die Familie, die Tochter will bummeln. Rund um den historischen Marktplatz gibt es viele kleine Läden, Boutiquen, Cafés und Restaurants. Vor dort ist es nicht weit zum Binnenhafen, dem zweiten Zentrum Husums. Maritime Atmosphäre, bunte Häuser, alte Segler und zahlreiche Restaurants sowie Fischbrötchenoasen. Die Jugend will gleich zuschlagen, aber ich habe einen kulinarischen Höhepunkt unseres Husum-Ausflugs vorbereitet: das Nordfriesische Lammkontor - das Salzwiesenlamm schmeckt intensiv und leicht salzig.


Moorleichen und Männer ohne Hörner

© Ostseefjord Schlei GmbH Matzen

Eine Stadt, die so heißt wie das ganze Bundesland, muss etwas Besonderes sein. Wir machen uns also auf den Weg in die alte Wikingerstadt. Die erste Überraschung:

Der Womo-Stellplatz direkt am Hafen ist der Hammer: Mit der Schnauze direkt am Wasser genießt sogar unser guter T348 die Aussicht über die Schlei, Deutschlands einzigen Fjord. Eine tolle Übernachtung – allerdings sind wir froh über unsere treue truma Gasheizung, die unseren Carado in Nullkommanix kuschelig warm macht. Eine Frühlingsnacht im Norden kann doch noch frisch werden.

Der nächste Vormittag gehört der Stadt, der Nachmittag ist für die Wikinger reserviert. Ich möchte den herrlichen Schleswiger Dom mit dem berühmten Bordesholmer Altar besichtigen, die Kinder schauen sich die Altstadt an. Wir treffen uns im zauberhaften Kleinen Traumcafé in der alten Hofapotheke von 1517 zum Cappuccino mit Blick auf die alten Gebäude ringsherum. Jetzt wartet ein Museumsgigant auf uns: das Landesmuseum Schloss Gottorf. Hier kann man Tage verbringen, aber wir beschränken wir uns auf die Moorleichen - als Kind war ich das erste Mal hier und erinnere mich noch sehr gut an das Gruseln angesichts des Kindes von Windeby.

Dann zu dem fast 23 Meter langen Nydamboot, einem ca. 1700 Jahre alten, hochseetüchtigen Kriegsruderboot. Es steht in einer eigens dafür gebauten Halle.

Nun wollen wir aber auch die Besatzung sehen: Wir fahren mit dem Carado „einmal um den Pudding“ und parken direkt vor dem Wikinger Museum Haithabu. Dort tauchen wir in die Geschichte der übrigens hornlosen Helden ein, besichtigen Runensteine, ein weiteres Wikingerschiff und schauen uns in den rekonstruierten Häusern des Wikingerdorfs um. Schon im 8. Jahrhundert siedelten die skandinavischen Krieger, Händler und Bauern am Ende des Schleifjords und machten ihre Hafenstadt Haithabu zur Handelsdrehscheibe des Nordens. Ihr Reichtum blieb nicht unbemerkt. Haithabu wurde immer wieder überfallen.1066 brannten die Slawen Haithabu endgültig und vollständig ab. Die Wikinger ließen sich im heutigen Schleswig nieder.


Kiel oben – anlegen in der Fördestadt

Die Schleswig-Holsteiner sind schon ein büschen stolz auf ihre Landeshauptstadt. Nicht nur, weil sie mit fast 250.000 Einwohnern eine richtige Großstadt ist oder weil sie direkt am Nord-Ostsee-Kanal liegt, der meistbefahrenen Wasserstraße der Welt. Nein, sie mögen Kiel, weil es so schön direkt am Wasser liegt und die Kieler ihre freie Zeit gern auf einem Boot auf dem Wasser der Kieler Förde verbringen.

Weiße Segel und dicke Pötte fahren scheinbar direkt durch die Stadt. Was für Schauspiel, wenn die riesigen Fährschiffe an- oder ablegen, die täglich von Kiel aus nach Schweden und Norwegen fahren.

Ich genieße mein Schiffe-gucken, nachdem wir unseren Carado auf dem Stellplatz mit Kanal- und Fördeblick abgestellt haben. Dann geht es aufs Wasser: Wir haben einen Mitsegeltörn auf der Kieler Förde gebucht – herrlich! Zum Abschluss unseres Kiel-Tags gönnen wir uns ein schönes Abendessen im Szenerestaurant Forstbaumschule, einer alten Försterei mitten in einem großen Park, mit dem wohl schönsten Biergarten Norddeutschlands.


Richtung Osten zum Heiligen Hafen

Heute geht es raus aus dem wuseligen Kiel. Immer schön auf die richtige Spur achten, sonst ist man schnell auf der Autobahn nach Hamburg oder bei IKEA. Aber unser eingebautes Navi lotst uns sicher aus dem Stadtverkehr auf die B202, eine schöne Route zu unserem nächsten Ziel: Heiligenhafen. Zunächst machen wir aber noch einige Ostsee-Genuss-Stopps, zum Beispiel in Hohwacht und Weißenhäuser Strand. Ein Muss ist der Besuch des

Wallmuseums in Oldenburg, in dem wir das Leben des westslawischen Stammes der Wagrier in einem Freilichtmuseum bewundern können. Um 700 gründeten sie „Starigard“ („alte Burg), Schleswig-Holsteins erste befestigte städtische Siedlung. Wie sie lebten, zeigt das Oldenburger Wallmuseum in zwei historischen Reetdachscheunen aus dem 18. Jahrhundert. Richtig lebendig wird die Geschichte im riesigen Freilichtbereich. In liebevoll rekonstruierten Slawenhäusern kann man den Alltag der Slawen live nacherleben.



Noch ein kurzes Stück Autobahn und wir sind in Heiligenhafen, dem magischen Ort meiner Kindheit. Hier bin ich schon mit Oma als kleiner Buttje auf Butterfahrt gegangen – eine Art zollfreie Einkaufstour mit Hochseeschiffen, bei der die Norddeutschen sich außerhalb der Dreimeilenzone kiloweise mit Butter, Schnaps und Zigaretten eindeckten. Das ist längst Geschichte. Heute ist Heiligenhafen ein touristischer Leuchtturm mit einmaliger Natur, die ich meinen Kindern zeigen möchte.


Parken mit Lagunen-Blick


Auf dem modernen Womo-Stellplatz am Binnensee gönnen wir unserem Komfortmobil eine Pause und machen uns über die Promenade auf Entdeckungstour. Links auf der Halbinsel Steinwarder, direkt am schönen Strand, ist ein ganz neues touristisches Zentrum an der spektakulären Erlebnis-Seebrücke entstanden. Dahinter: Natur pur.

Das Naturschutzgebiet Graswarder gehört zu den kostbarsten Orten an der Ostseeküste. Er ist die Heimat unzähliger Pflanzen und Tiere. Viele Zugvögel wie Austernfischer und Graugänse brüten oder rasten hier – und er verändert sich ständig. Denn Stein- und Graswarder sind ein Nehrungssystem, das von Material der Steilküste sowie von gelösten Sand- und Geröllmassen der Ostsee gespeist wird.


Gegenüber, auf der anderen Seite des Wassers sehen wir die sehenswerte alte Stadt Heiligenhafen mit ihrer uralten Seefahrerkirche und dem großen Kopfsteinpflaster-Marktplatz. Davor der Fischereihafen, der heute noch von den Hochseekuttern der Fischereigenossenschaft angelaufen wird.

Dort gibt es den frischesten Fisch direkt vom Kutter oder aus der Fischhalle. Genauso frisch, nur fertig zubereitet, genießen Gäste ihn in einem der zahlreichen Restaurants und Fischbrötchenbuden rund um den Hafen. Besonders gut schmecken die frischen Ostseebewohner auch geräuchert. Dafür besuchen wir die Brüder Sigfried und Björn Haasch in ihrer Fischhütte. Sie räuchern selbst und täglich frische Fische, die wir mit Glück noch ofenwarm in ihrem Ladenrestaurant genießen – lecker!


Bäder, Seebrücken und Gutshöfe


Nach ein, zwei erholsamen Tagen an der Ostseespitze bummeln wir im Rahmen einer Bädertour gemütlich auf der B501 durch das grüne Ostholstein die Ostseeküste herunter. Links und rechts der Straße machen wir immer wieder Pausen und Stopps, denn es gibt viel zu entdecken. Das Gut Görtz zum Beispiel, ein altes Landgut, das Gutsherr Johannes Weilandt mit Café, Hofladen, Weinkeller und zahlreichen Kunsthandwerkern in ein gut besuchtes Erlebnisgut verwandelt hat.

Oder die Seebäder Dahme und Kellenhusen mit tollen Promenaden und Seebrücken. Der nächste Halt ist ein touristischer Hotspot: Grömitz. Hier verbringt Hamburg seine Wochenenden und Restdeutschland die Ferien. Unter der berühmten Grömitz-Sonne wird im Ostseebad der Sonnenseite am acht Kilometer langen Strand gebadet, gesegelt und gesportet, riesige Campingplätze bieten alles, was Wohnmobilisten sich wünschen. Wir aber wollen noch ein Stückchen weiter.


In der Ruhe liegt das Rasen


©Kai Rohde

Wir wollen nach Neustadt in Holstein, denn ich möchte endlich angeln. Das kann man hier an der Ostseeküste nämlich überall ganz hervorragend. Mein Angel-Spezialist heißt Kai Rohde und betreibt zusammen mit Vater Karl-Heinz Kalles Angelshop in Neustadt. Wir fahren den Wohnmobilplatz Ostsee in Pelzerhaken an, die Kinder chillen und ich mache mein Angelzeug klar. Mit Wathose, nicht sexy aber sehr praktisch, steigen Kai und ich abends bis zur Hüfte in die Ostsee. Er fängt tatsächlich einen kapitalen Fisch, ich gehe leer aus. Macht nix, denn am nächsten Tag erwartet uns das nächste Highlight: Eine Speedboat-Tour mit den Baltic Pirates. Fabian Kalsow, Formel 1 Speedboat Team-Weltmeister bietet an vielen Orten der Ostsee Touren mit High-Speed-Schlauchbooten an.

Mit bis zu 100 km/h donnert das Boot über das Wasser, Steilkurvenfahrten und Wellensprünge inklusive. Ein Risiko gibt es nicht: „Die Boote sind so konstruiert, dass Passagiere nicht aus dem Boot fallen können, sie werden nicht seekrank und müssen sich nicht einmal anschnallen“, beruhigt Fabian Kalsow. Nach einer halben Stunde ist alles vorbei. Schwiegersohn und Tochter grinsen mit verschleiertem Blick. Wir sind glücklich – und bereit für die letzte Station.


Hanse, Mann und Marzipan – ein Besuch in Lübeck

Lübeck ist eine der schönsten Städte Deutschlands, mit einer einmaligen Altstadt, die im Jahr 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Die Königin der Hanse in einem Absatz zu beschreiben, ist unmöglich.

Man sollte sich Zeit für Lübeck nehmen, eine Kanalfahrt machen, durch die Stadt bummeln und die einzigartige Atmosphäre auf sich wirken lassen. Für Wohnmobilisten gibt es zahlreiche Stellplätze, wir parken direkt bei den Media Docks und ziehen los – zum Wahrzeichen Lübecks – dem Holstentor. Und was stellen wir fest? Das zwischen 1464 und 1476 erbaute, wohl bekannteste erhaltene Stadttor des Spätmittelalters steht schief. Der Grund: Es ist in den Moorboden eigesackt.

Vom Holstentor aus können wir unseren historischen Rundgang starten, die vielen Kirchen besuchen, in die historischen Gänge und Hinterhöfe schauen und uns auf die Spuren der drei Nobelpreisträger Thomas Mann, Willy Brandt und Günter Grass begeben. Natürlich bleibt auch noch Zeit für ein ausgiebiges Shopping und wir Naschkatzen decken uns selbstverständlich mit dem berühmten Lübecker Marzipan ein. Davon gönnen wir uns auf der Rückfahrt nach Hamburg schon den einen oder anderen Happen und sind uns einig: Es war eine wunderschöne Familien-Küstentour mit dem super-gemütlichen Carado T348.


Infos und Tipps:


Unser Wohnmobil:

Alles über unseren Carado T348 findet Ihr unter www. carado.com/de/de/unsere-fahrzeuge/teilintegrierte


Erleben

Wattwandern in St. Peter-Ording

Die Schutzstation Wattenmeer bietet geführte Wattwanderungen durch einen einzigartigen Lebensraum an, der mehr Arten beherbergt, als der tropische Dschungel. Im Sommer geht es barfuß hinaus, ansonsten sind Gummistiefel zu empfehlen.

Schutzstation Wattenmeer

Nationalpark-Haus

Dünen-Therme/Maleens Knoll 2

25826 St. Peter-Ording

Telefon: 04863 9504254

www.nationalparkhaus-spo.de

Termine unter www.st-peter-ording.de (Suche:Wattführung)

Museumsinsel Schloss Gottorf

© Ostseefjord Schlei GmbH Matzen

In der ehemaligen Residenz der dänischen Könige sind heute die beiden Landesmuseen für Archäologie sowie für Kunst- und Kulturgeschichte untergebracht. Im wiedererrichteten Barockgarten ist der begehbare Gottorfer Globus zu besichtigen.

Schloßinsel 1

24837 Schleswig

Telefon: 04621 813 222

www.landesmuseum.sh

Speedboat-Touren mit Baltic Pirates

©Fabian Kalsow

Baltic Pirates bieten in verschiedenen Ostseebädern Erlebnisfahrten in High-Speed-Schlauchbooten (RIBs) an. Mit bis zu 100 Stundenkilometern rasen die Boote mit bis zu acht Personen über das Wasser.

Infos und Buchungen unter

Telefon: 0151 50830900

www.baltic-pirates.de


Ostsee-Angeln


©Kai Rohde

Waten mit Pilkrute oder Fliegenfischen, im Bellyboat, im gemieteten Boot oder Hochseeangeln vom Kutter aus: Ostholstein ist ein Anglerparadies – auch ohne Angelschein. Einen 28 Tage gültigen Urlauber-Fischereischein gibt es für 20 Euro in der Urlaubsgemeinde. Einen guten Angel-Guide gibt es hier:

Kalles Angelshop

Vor dem Kremper Tor 1

23730 Neustadt in Holstein

Telefon: 04561 6450

www.kallesangelshop.de


Kulinarisch

Nordfriesisches Lammkontor


Im Nordfriesischen Lammkontor hat Sönke Magnus Müller aus einem 180 Jahre alten Lager- und Wohngebäude einen Gourmettempel für nordfriesisches Salzwiesenlamm und Freiland-Rind gemacht. Im Hofladen gibt es frisches Fleisch und lokale Spezialitäten.

Deichstraße 8

25813 Husum

Telefon: 04841 4042801

www.lammkontor.de

Restaurant Pernörhof


Im Pernörhof, einem Haubarg von 1779, kocht Fathi Mahfoudhi ganz exquisite nordfriesische Küche mit französisch-nordafrikanischen Einflüssen. Sehenswert: sein kleines Heimatmuseum. Tischreservierung unbedingt erforderlich.

Hochbohmer Chaussee 1

25832 Tönning

Telefon: 04861 6187520

www.haubarg-pernoerhof.de

Restaurant Forstbaumschule

Die Forstbaumschule mit ihren Parkanlagen zählt zu den schönsten Biergärten Schleswig-Holsteins. Es gibt Burger, aber auch gute Holsteiner Küche. Der Biergarten öffnet frühestens mit den ersten schönen Sonnentagen, spätestens aber am 1. Mai.

Düvelsbeker Weg 46

24105 Kiel

Telefon: 0431 333496

www.forstbaumschule.de

Marzipanfabrik Mest

Die Marzipanfabrik von Familie Mest ist ein echter Geheimtipp. Im Ladengeschäft in Lübeck gibt es wunderbar zarte und nicht zu süße Marzipanspezialitäten aus eigener Herstellung. Kenner kaufen gern im Fabrikverkauf in Lübeck Moisling.

Geschäft: Mühlenstraße 39

Telefon: 0451 / 707 24 65

Fabrik: Taschenmacherstraße 37

Telefon: 0451 / 359 39

www.mest.de



Camping

Camping SPO

Der Platz am Ortseingang von Ording bietet 150 Stellplätze. Die Wohnmobile stehen auf festen, bekieselten Plätzen mit Blick in die weite Landschaft. Im Kiosk gibt frische Brötchen auf Bestellung, dazu alles, was der Camper zum Frühstück braucht.

Grudeweg 1

25826 St. Peter-Ording

Telefon: 04863 8171

www.camping-spo.de

Camping Regenbogen

Die Ferienanlage liegt herrlich ruhig direkt am Deich, nur wenige Fahrminuten entfernt von Husum. Viel Platz für Wohnmobile ist vorhanden, Leihfahrräder, WLAN und Kinderanimation lasen keine Wünsche offen.

Dockkoogstraße 17 25813 Husum

Telefon: 0431 – 2372370

www.regenbogen.ag/Husum

Reisemobilstellplatz Heiligenhafen


Der große, moderne Stellplatz liegt direkt am Binnensee und ist 24/7 geöffnet. 99 Stellplätze stehen zur Verfügung, der Platz ist bestens mit Ver- und Entsorgungsanlagen sowie einem Sanitärbereich ausgestattet. An- und Abmeldung erfolgen über einen Kassenautomaten.

Eichholzweg 24

23774 Heiligenhafen

Telefon: 04362 90720

www.reisemobilstellplatz-heiligenhafen.de

Wohnmobilstellplatz Ostsee

Der Wohnmobilstellplatz verfügt über komplette Ver- und Entsorgung sowie Stromkästen und Sanitärgebäude. Der Ostseestrand der Lübecker Bucht ist nur 150 m, das Zentrum von Pelzerhaken nur 400 m entfernt.

Auf der Pelzerwiese 45

23730 Neustadt/Pelzerhaken

Telefon: 0170 7734602

www.wohnmobilstellplatz-ostsee.de



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